Todesanzeige          

 

Schutzängeli mein......

Nadia Steiner

Geboren 21. Mai 1997

Gestorben 8. Mai 2001

 

Unsere über alles geliebte Tochter wurde zu Gott gerufen.

Nur 10 Stunden nach Ausbruch, erlag sie einer

unvorstellbar heimtückischen Krankheit.

Unsere Liebe und Zuversicht darauf, dass Nadia auch im ewigen Paradies

von allen geliebt wird, lässt uns dieses unfassbare Schicksal ertragen.

Gott hilft uns dabei. Ebenso wie Nadia's Vermächtnis an uns alle.

In ewiger Liebe zu ihr werden wir den Leitsatz, den Nadia immer und immer

wieder sagte, weitertragen. Wir werden ihr Vermächtnis weiterleben.

Liäbs Nadeli - mer händ Dich so gärn!

Die Trauerfamilie

Hanspeter und Frankie Steiner-Knorr

Schwesterchen Tamara

Bachhüsliweg 8, 6042 Dietwil

sowie alle Angehörigen

Spezieller Dank gebührt dem unermüdlichen und aufopferungsvollen

Einsatz des Ärzteteams der Intensivstation Kinderspital Luzern, und

ganz besonders Schwester Claudia Gander.

Die Trauerfeier findet am Samstag, 12. Mai um 09.30 Uhr

in der Pfarrkirche Dietwil statt.

 

....lass mich Dir empfohlen sein

Tag und Nacht, ich bitte Dich

Schütz, regier und leite mich

Hilf mir leben gut und fromm

Dass ich zu Dir in den Himmel komm. AMEN

 

 

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Ein Traum, wovon ich 2 Tage nach Nadia's Tod inspiriert wurde, habe ich schriftlich festgehalten und an alle Haushalte von Dietwil zukommen lassen:

Unsere unendliche Trauer um unsere geliebte Tochter

Nadia

ist unvorstellbar. Es ist unfassbar, dass es Gott gefallen hat, sie für immer zu sich zu nehmen. Wir können nichts weiter tun, als es zu akzeptieren und darauf zu vertrauen, dass unsere geliebte Nadia im Paradies ihren Frieden findet und auch dort von allen so geliebt wird, wie sie von uns geliebt wurde.

Nadia hatte einen bestimmten Satz, den sie am Tag mit Freude und Liebe immer wieder sagte. Nadia wollte, dass ich es Euch weiter sage und seit dem Traum von heute Nacht weiss ich, dass genau das ihre Lebensaufgabe war. Sie war dazu auserwählt, uns den Weg zur Liebe zu zeigen. Es war ihre Aufgabe - und diese Aufgabe hat sie bis zu ihrer letzten Stunde erfüllt. Nadia hat uns allen diesen Auftrag weitergegeben - sagen wir in ihrem Namen ihren Leitsatz Tag für Tag - und versuchen wir damit, der Welt das Wichtigste wieder zu geben - nämlich

 Die Liebe

Nadia's Leitsatz:

 Liäbs (Name) - i ha di so gärn!

 Und unsere Antwort war immer:

Liäbs Nadali - i ha di au so gärn!

 Gebt einander eure Liebe weiter. Das ist die Aufgabe von uns allen. Und es ist das Vermächtnis von Nadia an uns. Geliebte Nadia. In unseren Herzen lebst Du für immer weiter. Du bist von uns gegangen, aber Du gabst uns eine Aufgabe. Wir, Deine Eltern, werden Deine Lebensaufgabe weiterführen, an Deiner Stelle. 

Der erste Schritt ist getan. Mögen alle an dem Vermächtnis von Nadia teilnehmen und uns immer und immer wieder sagen:

 I ha di gärn

 

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 Zeitungsartikel

Die Zirkuswoche der Schule Dietwil wird durch ein trauriges Ereignis überschattet: Am Dienstag starb ein vierjähriges Mädchen an einer Meningokokken-Infektion, einer besonders schlimmen Form von Hirnhautentzündung, die auch heute noch bei einem Viertel der Patienten in kurzer Zeit zum Tod führen kann. Die Nachricht löste im Dorf begreiflicherweise Verunsicherung und Ängste bezüglich Ansteckungsgefahr aus.

Die Schulpflege Dietwil handelte rasch. Weil die Schwester des verstorbenen Mädchens den Kindergarten besucht, lud die Behörde die Eltern aller Kindergartenkinder am Mittwochmorgen kurzfristig zu einer Information durch den Schularzt Dr. *** aus *** ein.

 *** führte dabei aus, eine Übertragung des schlecht überlebensfähigen Virus setze über längere Zeit einen sehr engen körperlichen Kontakt mit der befallenen Person voraus. Die entsprechenden Risikopersonen seien in Dietwil behandelt und damit der Kreis der Ausbreitung gebrochen worden. "Sie dürfen deshalb unbesorgt normale Kontakte zu der betroffenen Familie pflegen und sie in dieser schweren Zeit stützen", betonte *** ausdrücklich. "Die Schwester des verstorbenen Mädchens darf den Kindergarten weiter besuchen und die Schule kann ihre Zirkuswoche wie geplant durchführen. Für Sie uns Ihre Kinder besteht keine Gefahr.

Laut *** treten immer wieder vereinzelte Fälle der Meningokokken-Infektion auf. Dabei handelt es sich um eine andere als die üblicherweise bei Kleinkindern geimpfte Form. Die Inkubationszeit beträgt höchstens zehn, meistens weniger als 4 Tage. Die Meningokokken-Infektion zeigt ein massiv auftretendes Krankheitsbild mit drei deutlichen Symptomen: plötzliches hohes Fieber mit Schüttelfrost, starker Pfnüsel und Hausveränderungen in Form von dunkelblauen Flecken. Diese Hautveränderungen liessen sich deutlich von den Blasen der Windpocken, die zurzeit ebenfalls in Dietwil grassieren, unterscheiden, erklärte ***. Wenn diese drei genannten Symptome gemeinsam auftreten, sei es angezeigt, rasch einen Arzt zu konsultieren.

Die Schulpflege und die Lehrerschaft von Dietwil sprechen den leidgeprüften Angehörigen ihr aufrichtiges Mitgefühl aus.

 

Tod innerhalb 22 Stunden

Die Eltern der verstorbenen Nadia, Hanspeter und Frankie Steiner, standen am Mittwoch noch unter dem Schock des unbegreiflichen Verlustes ihrer Tochter. Es ist ihnen ein Anliegen, die Eltern namentlich von Kleinkindern zur Wachsamkeit aufzurufen. Sie schilderten den Krankheitsverlauf wie folgt: Am Montagnachmittag hatte Nadia knapp 40 Grad Fieber, begleitet von gelegentlichem Schüttelfrost. Der aufgesuchte Arzt diagnostizierte eine Grippe, Pfnüsel hatte das Kind keinen. Erst Stunden später, am Dienstagmorgen früh, stellten sie massive Hautveränderungen fest, Nadia war in diesem Stadium bereits matt und kraftlos, nicht mehr bewegungsfähig. Deshalb brachte sie Hanspeter Steiner um 3 Uhr in der Nacht unverzüglich ins Kantonsspital Luzern. Hier begann ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem diese agressivste Form der HIrnhautentzündung am Dienstag um 15.00 Uhr die Oberhand behielt - 22 Stunden nach dem Auftreten des Fiebers stand das junge Herz still. Das Kantonsspital Luzern registrierte nach den Aussagen von Hanspeter und Frankie Steiner in diesem Jahr bereits vier Fälle von Meningokokken-Infektionen, zwei davon verliefen tödlich, zwei Kinder überlebten. Im Spital wurde ihnen erklärt, dass besonders Kleinkinder von der heimtückischen Krankheit gefährdet sind. Sie empfehlen deshalb allen Eltern besondere Wachsamkeit bei plötzlich auftretendem, hohen Fieber

 

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 Die Beerdigunng

Beerdigungsgottesdienst in Dietwil, Samstag, 12. Mai 2001 um 09.30 Uhr

 des Kindes Nadia Steiner, geboren 21. Mai 1997, getauft: 7. September 1997, gestorben 8. Mai 2007

 Gottesdienst

 1. Kein Einzug - Meditatives Orgelspiel

 2. Begrüssung, Stille, Gebet

 3. Gemeinde: KG 727, 1-5 Strophe: Wir sind nur Gast auf Erden

 4. Meditation: Grundthema und Symbolik

Blume, die viel Freude gebracht hat. Unverständlicher Frost. Letztes Geheimnis, hinter das wir nicht sehen. Wir sehen nur diese Seite des Teppichs - wie sieht wohl die andere Seite aus?

 5. Orgel und Gesang: Schubert - im Abendrot

 6. Evangelium: Lasset die Kinder zu mir kommen

 7. Fürbitten - Refrain zu jeder Fürbitte: KG 733 - Du bist die Auferstehung

 8. Gabenbereitung: Orgel und Singen - Swing lo chariot

 9. Agnus: Beten - Kondolieren - Mitfühlen ausdrücken - Die Hände halten: wir alle leiden

10. Während Kommuniongang: Meditatives Orgelspiel 

11. Kurzmeditation zu: Von guten Mächten wunderbar geborgen, begleitet von diskretem Hintergrundorgelspiel 

Dann: Orgel und Gesang, 2-4 Strophe - von guten Mächten wunderbar geborgen

12. Schlussworte: Alle einladen, eine Blume auf den Sarg zu legen, dann stilles Verlassen der Kirche - kein Kondolieren

 

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2 letzte Bilder von Nadia  (im Sarg und die Kränze)

Diese Bilder sind nicht für Jedermann zum Ansehen geeignet. Deshalb überlegen Sie sich gut, ob Sie sich dies zumuten wollen oder nicht. Die Bilder sind absichtlich etwas weiter unten platziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                

  


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